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DISA 03.15  Von Arve bis Zeder - der Weihnachtsbaum und seine Verwandten

Zu den ganzjährig präsenten und besonders eindrucksvollen Pflanzengestalten im Botanischen Garten zählen die Vertreter der Nadelgehölze. Sie gehören zu einem sehr alten Verwandtschaftszweig des Pflanzenreiches, dessen Entwicklung nachweislich bereits vor mehr als 300 Millionen Jahren begann und der zusammen mit den Dinosauriern das gesamte Erdmittelalter (Mesophytikum, vor 250 bis 50 Millionen Jahren) bestimmt hat. Von der einstigen Vielfalt der Koniferen (= Zapfenträger), wie die Nadelgehölze auch genannt werden, sind heute zwar nur noch etwa 630 Arten übrig geblieben, diese zeichnen sich aber durch eine immense ökonomische Bedeutung und eine Vielzahl an botanischen Besonderheiten und Rekorden aus. So stellen sie nicht nur die höchsten, ältesten und volumenmäßig größten Lebewesen der Gegenwart, sondern sie bilden mit den borealen Nadelwäldern (Taiga) auch die flächenmäßig größten Lebensräume und Kohlenstoffspeicher der Erde.

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DISA 01.15  Berufsausbildung im Botanischen Garten Hamburg

Ausbildung im Botanischen GartenJedes Jahr am 1. August beginnen einige junge Leute ihre Gärtner-Ausbildung im Botanischen Garten der Universität Hamburg. In den nächsten drei, oder bei entsprechender Vorbildung zwei Jahren, werden sie mit einer großen Vielfalt an Pflanzenarten vertraut gemacht und lernen, welche Standortbedingungen diese brauchen und wie sie kultiviert werden.

Die neuen Auszubildenden haben die Möglichkeit, zwischen den Fachsparten Zierpflanzenbau oder Staudengärtnerei zu wählen. Die angehenden Zierpflanzen-Gärtner beschäftigen sich in erster Linie mit tropischen und subtropischen Pflanzen, die in den Anzucht- und Versuchsgewächshäusern in Klein Flottbek und den Schaugewächshäusern am Dammtor kultiviert werden. Die jungen Stauden-Gärtner helfen bei der Kultur von krautigen, winterharten Pflanzen im Freigelände.

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