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Wir lieben unsere Gärten – Indianisches Alltagsleben am Missouri um 1800

24.06. bis 30.9.2018, täglich von 13 bis 17 Uhr

Ort: Gewächshaus im Freigelände Klein Flottbek - Zugang durch den Garteneingang; Weg ist ausgeschildert.

Kopie aus Wied und Bodmer (1839-1841) Kopie aus Wied und Bodmer (1839-1841)  
 
 

Über das Leben der Mandan und Hidatsa sind wir recht gut informiert, denn in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts hatten verschiedene Europäer und Amerikaner Kontakt mit ihnen. Unter Leitung von Meriwether Lewis und William Clark erkundete 1804-1806 eine Expedition das Landesinnere Nordamerikas und überwinterte am Missouri unweit der Dörfer der Mandan und Hidatsa. Dreißig Jahre später unternahmen der Deutsche Maximilian Prinz zu Wied und der österreichische Maler Karl Bodmer eine ähnliche Reise den Missouri aufwärts bis in den Norden Montanas. Auch sie überwinterten in der Nähe eines Mandan-Dorfes und hatten enge Kontakte zu seinen Bewohnern. Von beiden Expeditionen sind umfangreiche Reiseberichte, Tagebücher und zahlreiche kunstvolle Illustrationen überliefert.

Neben der guten Quellenlage ist das Leben der Mandan und Hidatsa auch insofern besonders interessant, da es nur wenig mit unserem durch Karl May geprägten Indianerbild korrespondiert. Beide Stämme waren sesshaft und lebten vorrangig von Ackerbau und Handel, führten also ein Leben, das sich jenseits aller gängigen Klischees abgespielt hat.

Besuchen Sie unsere Ausstellung und erleben Sie eine spannende und informative Mischung aus Geschichte, Ethnologie und Ethnobotanik.

Kostenlose Führungen in der Ausstellung jeden Montag ab 17.00 Uhr,
Treffpunkt: Café Palme

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